Eschentriebsterben- erhöhte Vorsicht an Kleinflüssen

Seit einigen Jahren breitet sich unter den Eschen das Eschentriebsterben aus*. Davon befallene Bäume werden auf feuchten Böden häufig vom Hallimasch, einer weiteren Pilzart befallen. Diese führt teilweise sehr schnell zum Absterben und Zersetzung der Wurzeln. Erkrankte Bäume können unvermittelt (ohne Wind) umstürzen. Dabei können sie durch aus noch grüne Blätter tragen. Da Eschen auch zu den häufigen Bäumen in den Flussauen gehören, ist auch bei windstillen Wetterlagen und vermehrt nach Gewittern und Stürmen mit querliegenden Bäumen zu rechnen.

*Eschentriebsterben geht auf den Befall mit dem „Falschen Weißen Stängelbecherchen, Hymenoscyphus pseudoalbidus“, einer Pilzart zurück. Zunächst zeigen sich abgestorbene Triebe in der Krone. Der geschwächte Baum kann von weiteren Krankheiten befallen werden. Derzeit werden von den Forstverwaltungen zahlreiche Eschen aus Sicherheitsgründen gefällt.

Mehr Infos:

http://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/schaden/pilze_nematoden/wsl_merkblatt_eschentriebsterben/index_DE
http://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/schaden/pilze_nematoden/fva_eschentriebsterben_faq/index_DE#3

Antje Schnellbächer-Bühler
Beauftragte Natur und Gewässer im KVBW

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Stefan Bühler
Referent Sicherheit
E-Mail: sicherheit@kanu-bw.de

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