Krebspestbefall führt zur Sperrung der Kirchheimer Lauter

Aufgrund des Krebspestbefalls durch eine exotische Krebsart sind die Bestände der heimischen Fluss- und Edelkrebse im Bereich der Kirchheiner Lauter bedroht.

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BKR Eisfahrt 2018

Alle Jahre wieder, wie Weihnachten steht auch die Bodensee-Eisfahrt im Kalender der Kanuten. So treffen sich auch wieder die Kanuten zu der vorwinterlichen Tour zum 49. Mal.

Fürwahr, ein großes logistisches Unterfangen. Gestartet wird beim KC Konstanz, also alle Boote dorthin. Das Ziel ist beim KC Radolfzell, also alle Autos nach dort. Und dann müssen die Kanuten auch noch eingebracht werden, und das erfolgt mit einem 50’er Bus als Shuttle. Aber es hat alles geklappt, die Boote waren richtig besetzt und machten sich nach dem Briefing durch den Wanderwart Andreas Mattes um Punkt 10:30 Uhr an der Rheinbrücke auf den Weg.

Die äußeren Bedingungen waren sehr gut:  Pegel Konstanz 275 cm, Wassertemperatur 9 Grad, Lufttemperatur 3 °C, Wind schwach, Niederschlag 0, kein Nebel.

So waren bei den optimalen Bedingungen 156 Teilnehmer aus 31 Vereinen nun unterwegs. Relativ wenig gegenüber den Vorjahren, aber umso gemütlicher war es. Vielleicht fürchteten auch einige den niederen Wasserstand und haben sich zurückgehalten. Das war aber nicht nötig gewesen, kein Boot ist auf Grund gelaufen.  

Nach dem Start mussten die vordersten Paddler immer wieder eingebremst werden, um das Feld nicht zu sehr auseinander zu ziehen. Die WaPo folgte dem Konvoi und beobachtete aufmerksam die Anwendung und Umsetzung des neuen Sicherheitskonzeptes.

Der 1. Teil der Fahrt von Konstanz bis zur Reichenau lief vorbildlich auf der vorgegebenen Strecke. Entsprechend dem neuen BKR-Sicherheitskonzept zur Eisfahrt. Dieses ist entwickelt worden zusammen mit der WaPo, um die Veranstaltung abzusichern.

Darin neu aufgenommen sind zwei DLRG-Rettungsboote. Eines von Konstanz bis Reichenau, dann ein zusätzliches zwischen der Reichenau und der Mettnau.

Für die kritische Seequerung Reichenau – Mettnau sollten immer mindestens zwei Boote vorhanden sein, um die große Seefläche zu überblicken.

Eine Kenterung wie im letzten Jahr blieb Gott sei Dank aus.

An der Reichenau hielten sich alle daran, nicht einfach vorbeizufahren, sondern meldeten sich ordentlich an der Landesstelle beim Wanderwart.

Der Kiosk am Schiffsanleger Reichenau hatte geöffnet und bot „wärmendes“ an, das gerne angenommen wurde.  Am dortigen Schiffsanleger luden die vielen verschiedenen Kanus so manchen Zaungast zum Staunen ein.

Vom vielseitigen Wanderboot über schnittige Seekajaks, Faltkajaks, Mannschaftskanadier, Drachenboote, (vier!) SUP‘s und natürlich, wie es sich für eine Eisfahrt gehört, einige Eskimokajaks in traditioneller Bauweise, war eine bunte Palette geboten.

In den letzten 49 Jahren ist es doch immer wieder einmal geschehen, dass die Paddler so manches Mal gegen plötzlichen Wetterumschwung anzukämpfen hatten.

Starker Wind mit hohen Wellen, wirkliche eisige Temperaturen oder Nebel mit nur wenigen Metern Sicht. Deshalb ist eine solche Tour wirklich nur für erfahrene Kanuten mit der dem entsprechenden optimaler Ausrüstung geeignet. Abgeschottete Kanus oder ausreichend dimensionierte Auftriebskörper, Schwimmwesten (sind behördliche Pflicht), Neopren oder Trockenanzug sind Standardvoraussetzungen. Kompass, Ersatzwäsche, wasserdichte Handschuhe, ausreichende Kopfbedeckung sind weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände, einschließlich der mitgegeben Tel- Notruf-Nr. 0049/175 1 200 200.

Es ging weiter, dann trennten sich allerdings die Geister der Paddler.

Die ersten Paddler sind noch der vorgegebenen Route entlang der Reichenau bis zur Nordwestspitze, dem Bürglehorn, gefolgt, um dann die kürzeste Seequerung zur Mettnauspitze zu nehmen.

Andere sind doch dem Stalldrang folgend und magisch angelockt vom Radolfzeller Münsterturm, der geraden Linie nach quer über den See gefahren.

Der Wanderwart war darüber not amused, denn die Route über das  Bürglehorn soll die neue abgestimmte Standardstrecke werden.  Damit bei  schlechteren Wetterbedingungen ebenfalls wieder diese sichere Linie gepaddelt wird.

Die neue Linie war auch heuer deswegen interessant, weil derzeit einige Untiefen als Inseln aus dem Niedrigwasser zu sehen waren.

Am Ziel war nach 19 km der gastgebende Verein, der KC Radolfzell, mit seinem Restaurant für die Paddler wieder eine sehr gute Adresse.

Nachdem sich alle Paddler bei der BKR-Vize Petra Hassler-Mattes aus den Teilnehmerlisten als angekommen gemeldet hatten und ihr Pepperle bekamen, konnte der DLRG das Ende der Fahrt gemeldet werden.

Ende gut – alles gut und bis nächstes Jahr am 25. Nov. 2019 zur 50. Eisfahrt.  Da steppt dann der (Eis)Bär.

Bericht: Bernd Liebehenschel

Fotos: Andreas Mattes / Petra Hassler-Mattes

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Vizepräsidentin Kanuwandersport

E-Mail: wandersport@kanu-bw.de

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