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München/Karlsruhe 24. Juli 2023: Vom 14. bis 16. Juli fanden auf der Olympia-Regattastrecke in München die Süddeutschen Meisterschaften im Kanurennsport statt. Insgesamt nahmen 70 Athletinnen und Athleten von den Rheinbrüder Karlsruhe teil.


Das Team aus Karlsruhe präsentierte sich als eine dominierende Kraft bei den Meisterschaften und konnte in verschiedenen Altersklassen und Disziplinen zahlreiche Medaillen erkämpfen. In der Gesamtbilanz der Meisterschaften sicherten sie sich mit 74 Goldmedaillen, 50 Silbermedaillen und 35 Bronzemedaillen mit Abstand den ersten Platz und die Vormachtstellung im Süden.

Besonders stark zeigten sich in der Altersklasse der Schüler B (unter 13 Jahre), Hannah Schmidt-Kufeke, Mara-Elie Syskowski die sowohl den Zweier der AK 12- als auch den Viererkajak über 500 Meter zusammen mit Ajla Gobeljic und Anne Hoffmann gewannen. Weitere Goldmedaillen gab es durch Nils Heth und Piet Kühn im Zweierkajak der Jüngsten sowie durch Anne Hoffmann im Langstreckeneiner der Elfjährigen. Die „Kleinsten“ erkämpften insgesamt zusätzlich noch acht Silbermedaillen und 14 Bronzemedaillen.

Die A-Schülerinnen und A-Schüler, im Alter zwischen 13 und 14 Jahre, lieferten wieder einmal beeindruckende Ergebnisse mit 19 Gold-, 15 Silber- und 5 Bronzemedaillen. Kilian Wild war der Karlsruher Matchwinner bei den Jungs, denn er gewann dreimal Gold im Zweier und Vierer und zweimal Silber im Kanumehrkampf (KMK) und Einerkajak. Bei den Mädchen war es Marie Freisinger, die mit Gold im KMK, sowie im Zweier und Vierer ebenfalls drei Titel einheimste. Im Canadierbereich gab es bei den Schülern fast keine Konkurrenz für die Rheinbrüder. Lars Neumann und Mera Klapheck waren jedoch in Topform und gewannen neben den Einercanadiern über 500 und 2.000 Meter auch den KMK in ihren Altersklassen, sowie alle Titel im Zweier-, Vierer- und Achtercanadier mit dem Baden-Württembergischen Kanu-Team.

In der männlichen Jugendklasse (15 bis 16 Jahre) waren es neben Simon Schuler, der in seinem ersten Jahr in der Jugendklasse fünf Gold- und eine Silbermedaille mit nach Hause nehmen konnte, insbesondere Jannik Heritz und Moritz Hörner, die sich in die Siegerlisten eintragen konnten. Im weiblichen Bereich überzeugte Undine Horak mit dreimal Gold im Kajak, aber auch ihre Teamkolleginnen Alina Ries, Katharina Schmidt-Kufeke und Timea Ferger sicherten sich mindestens einen Meistertitel.

Auch in der Canadier-Kategorie der Jugend beeindruckten die Rheinbrüder. Nils Böhm siegte im Einercandier über 1.000 Meter und zusammen mit Philipp Kernich in den Zweiern. Cheyenne Heidl und Marie-Sophie Syskowski gewannen alle Titel und Medaillen im weiblichen Bereich und zusammen mit den Jungs auch den Mixed C4. Insgesamt trugt sich die Rheinbrüder-Jugend 41-mal in die Siegerliste ein. Davon ging der Süddeutsche Meistertitel 19fach in den Rheinhafen, dazu kamen 13 Vizetitel und neun Bronzemedaillen.

Die Juniorenklasse legte zudem 17 Gold-, sieben Silber- und vier Bronzemedaillen oben auf. Pia Zocher im Kajak gewann alleine dreimal Gold, aber auch Junioren-Nationalfahrerin Jette Brucker und Katharina Nikolay sowie Juliane Stein standen ganz oben auf dem Siegerpodest. Bennet Haselhorst dominierte im Canadier und sicherte sich unglaubliche sieben Goldmedaillen. Viola Varallyai im Canadier der Juniorinnen fuhr zum fünffachen Titel. Ihr Bruder Vince Varallyai war bei den Canadier-Junioren nicht weniger erfolgreich und holte sechsmal Gold. Das Geschwisterpaar Varallyai beeindruckte mit elf Goldmedaillen.

Auch in der Leistungsklasse (LK) mischten die Rheinbrüder ganz vorne mit. Refugee Athlet Saeid Fazloula gewann bei seinem letzten Wettkampf vor den Weltmeisterschaften in Duisburg sechsmal Gold und zeigte damit eindrucksvoll, dass er nach den World Cups gut gearbeitet hat, um auf der Wedau sein internationales Format zu unterstreichen. Stark präsentierte sich aber auch Jochen Wiehn, der zusammen mit Fazloula beide Zweier- und den Viererkajak über 500 Meter mit Nicola Höninger und Marcel Blum souverän gewann.

Die frischgebackene U23 Bronzemedaillengewinnerin Gesine Ragwitz konnte sich sowohl im Einerkajak über 1.000 Meter als auch im Mixed K2 mit Marcel Blum den diesjährigen Titel sichern.


Wieder einmal hat das Team eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Rheinbrüder in Süddeutschland das Maß aller Dinge sind.

„Für uns waren die Meisterschaften ein guter Test auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften, trotzdem sind wir diesen Wettkampf in fast allen Klassen aus dem Training herausgefahren. Es ist uns wieder gelungen in allen Altersklassen und Bootskategorien, sowohl im männlichen als auch im weiblichen Bereich, um die Titel mitzukämpfen, das war unser Ziel!“, bilanzierte BSP-Leiter Detlef Hofmann nach dem Wettkampf.

Bericht: Martina Tirolf
Bild: ©Rheinbrüder | Worch

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Ressortleitung Kanurennsport

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